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Urs aus Hochfelden schrieb am 18. November 2016 um 13:03:

 


Liebe Elisabeth


 


Jetzt endlich, dafür ausführlich!!!


 


Wir duften 2 Wochen (Juli/August) auf dem Städeli verbringen. Die anfängliche Skepsis der Familie war gross, als ich mit dem Vorschlag für die Sommerferien kam. Zum Schluss konnte ich diese dann doch überzeugen. Einzig der grosse Sohn 14 hat gar keine Freude ohne WLAN 2 Wochen auf der Alp zu verbringen. Je näher die Ferien rückten umso mehr Fragen tauchten auf, welche aber prompt und ausführlich beantwortet wurden. So packten wir Sack und Pack und los ging es ins Abenteuer. Nachdem wir die Kurvenrally zum Städeli geschafft hatten, wurden wir herzlich von Elisabeth in Empfang genommen. Nach der Einführung überliess Sie uns das Städeli und wir gingen auf Entdeckungstour. Volle Vorratsschränke, es hat wirklich alles!!, Spielsachen im alten Stall für die kleine, zauberten ein grosse Lachen auf Ihr Gesicht. Natürlich brauchten wir fürs Frühstück frische Milch und Butter. Also besuchten wir, wie früher mit dem Milchchessi die Alp und deckten und mit Milch, Butter und Käse ein.  Ausgerüstet fürs Wochenende wurde am Abend der Kochherd und der Grill mit einem Glas Wein eingeweiht.  Nur grosse Stückfleisch lassen sich schlecht grillieren, da das Tannenholz keine lange Glut macht und schnell ausgeht. Insbesondere wenn es noch windet. Aber auch das haben wir geschafft.


 


 


Es stellte Sich schnell heraus, dass alle eine riesen Freude hatten. Natürlich wurde auch der Zuber eingeweiht, welcher dann regelmässig in Betrieb genommen wurde. Im warmen Pot die Aussicht zu geniessen, was gibt es schöneres.


 


 


Das Kochbuchbuch wurde fleissig konsultiert und dank der Metzgerei Marc in Schiers, bekamen wir auch alle nötigen Zutaten, einmal mussten wir sogar in die Produktion, damit der Ochsenschwanz auch den Weg in unseren Topf fand. Ansonsten war wir 3 mal im Tal um einzukaufen. Das Brot und der Zopf stellten wir immer frisch her, so sparten wir uns den Weg ins Dorf oder Tal. Auch die Gerstensuppe ist der Hammer, einfach nicht mehr einheizen, nachdem der Pot im Ofen steht. Kommt nicht gut…… Es war einfacher als gedacht mit Holz zu kochen. Dank den Tipps hatten wir auch immer genug warmes Wasser. Sicher braucht es zum Teil etwas mehr Zeit, aber die hat man ja genügend. Da die Tage immer so schnell vorbei waren, assen wir selten draussen, da wir meistens zu spät waren. Dafür waren wir den ganzen Tag draussen. Einen freien Platz für den Liegestuhl ist nicht schwer zu finden, eher besteht das Problem wo aufstellen…


 


 


Die Tage vergingen im Fluge, Ausflüge machten wir zum See oder auf die Alp Ronen. Das Bauernhofeis dort ist der Hammer. Als wir einmal Besuch hatten, ging der Sohn mir der „Freundin“ zu Fuss hoch um ein Eis zu essen 45Min.!. Anschliessend durften Sie im Kofferraum zurück zum Städeli fahren. Die hatten ein riesen Gaudi.


 


 


Den Besuch bei den Murmeli durfte natürlich nicht fehlen, immer wieder gingen wir sie mit dem Feldstecher beobachten.


 


 


Als besonderes Highlight, war sicher der Tag als wir unseren Käse machten. Um 7:00 Uhr waren wir auf dem Alp bereit um zu Käsen. Wir erlebten einen unvergesslichen Morgen. Alle durften mithelfen und hatten ihre Aufgabe. Einige Wochenspäter kamen dann die Mutschli und unser Käse holten wir dann persönlich am Alpspektakel in Seewis ab. Wir duften sogar beim 1. August mit feiern und die grossen Jungs konnten so richtig zäuslen. Vielen Dank an Andres für alles!!


 


 


Die Abende genossen wir mit Spielen oder lesen in der warmen Stube.


 


 


Rückblickend hatten wir nur viel zu viele Kleider dabei. Vieles würden wir das nächste Mal zu Hause lassen. Und grosse Leute sollten sich insbesondere bei den Stalltüren in acht nehmen. Die sind wirklich tief und man sollte bewusst unten durch!!! Hatte nach den Ferien noch 10 Sitzungen bei der Physio. Jetzt ist aber alles wieder gut!!!!


 


 


Die zwei Wochen vergingen im Fluge und wir verabschiedeten uns mit schwerem Herzen vom Städeli.


 


 


Insgesamt waren es 2 absolut unvergessliche Wochen und ich würde gerne jederzeit wieder kommen. Nur die Familie möchte gerne wieder was anderes machen.


 


 


 


Viele herzliche Grüsse


 


 


 


Urs, Nicole, Joël und Malina