„Welches ist dein liebster Ferienort?“, war die Frage in einem Freunde-Album meiner Tochter Melina (7 J.). „Maiensäss in Furna“, antwortete sie. Das war im Februar, kurz nach unserer Rückkehr nach 6 Wochen Australien. - ‚Okey’, dachten wir und waren erstaunt über die andere Wahrnehmung unserer Kinder betr. Traum-Ferien, denn die sollen so sein: kurze Anreise, tier- und naturnah, tägliches „aafüüre“, den Nebel besuchen unten auf der Wiese, und ganz viel Zeit füreinander. - Auch dieses Jahr verbrachte ich mit meiner Freundin Nicole (Fraue im beschte Alter ebä!) und unseren Kindern (zw. 5-9 J. jung) eine unvergessliche Woche. Keine Südanflüge, Kuhglocken-Wecker statt „kilchbergscher Terror“ auf Radio NRJ ZÜRI, keine Strassenlaterne welche nachts das Schlafzimmer hell beleuchtet. Kein ‚was söll i hütt choche?’, ein Blick auf den Menüplan genügt. Kein Meschenkontakt, ausser uns. Wir sind ein gut eingespieltes Team in Küche, Holzhacken, Pizza- und Brotbacken (danke für die Tipps Frau Schmid, hat super geklappt!). Die Berge upside-down (statt downunder) erleben beim Haarewaschen kopfüber im Chessel, Sternschnuppen betrachten sind zwei der vielen Höhepunkte. Danke Frau Schmid und dir liebe Nicole, für die schöne Woche. Danke den „mega-super-coolen“ – „hey, manno!“-Zirkusartistinnen Lea, Pia, Valentina, Melina. Sie beglückten uns mit dem Programm „Zirkus zwei Alp und drü Alp“. Einzige Ueberwindung: Die Rückkehr! Wenn Menschenmengen auf einmal bedrohlich wirken und ich meinen Mann ermahne langsamer zu fahren. Uf widerluege Städeli, im Herbst 2007!
Laura Balsarini
Laura Balsarini
